48 Prüfpunkte für eine auditfeste Schädlingsmanagement-Dokumentation in Kliniken — basierend auf KRINKO-Empfehlungen, § 36 IfSG, BiozidV 2026 und DIN EN 16636.
Audit-Bewertung
Kritisch — Handlungsbedarf
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Prüfpunkte
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Automatische Auswertung in Echtzeit · 48 Prüfpunkte
§ 36 IfSG, KRINKO-Empfehlungen
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Ein schriftliches Schädlingsmanagement-Konzept liegt vor und ist vom Hygienebeauftragten freigegeben.
Ein verantwortlicher Schädlingsbeauftragter (Pest Control Officer) ist benannt und in der Organigramm-Struktur verankert.
Ein externer DSP (Desinfektions- und Schädlingsbekämpfungs-Profi) mit Sachkundenachweis ist beauftragt.
Service-Level-Agreement (SLA) mit Reaktionszeiten (≤ 24 h bei akutem Befall in Risikobereichen) existiert.
Eskalationsmatrix definiert: Techniker → DSP-Leitung → Hygienebeauftragte → Krankenhausleitung.
Jahresbericht Schädlingsmanagement wird erstellt und der Hygienekommission vorgestellt.
KRINKO BfArM-Hygieneempfehlung
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Flächendeckende Risikobewertung aller Gebäude-/Bereiche nach 4 Risikoklassen (hoch/mittel/niedrig/gering) dokumentiert.
Risikobereiche (OP, Sterilgutversorgung, Isolation, Intensiv, Apotheke, Küche, Wäscherei) sind kartiert.
Bewertung wird jährlich sowie bei baulichen/konzeptionellen Änderungen aktualisiert.
Eintrittspunkte (Laderampen, Türen, Fenster, Lüftungsöffnungen, Versorgungsleitungen) sind erfasst.
Umgebungsanalyse (Außengelände, Müllplätze, Parkplätze) durchgeführt.
Hot-Spot-Analyse mit Befallshistorie der letzten 24 Monate liegt vor.
DIN EN 16636, IFS Food analog
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Digitaler Stationsplan mit QR-Kennzeichnung jeder Monitoring-Station liegt vor.
Monitoring-Frequenz ist risikobasiert (Risiko hoch = wöchentlich, mittel = 14-tägig, niedrig = monatlich).
Kontrollintervalle sind vertraglich fixiert und werden eingehalten (Nachweis via App-Protokoll).
Stationen in Risikobereichen (OP, Sterilgut) sind ohne Biozid-Einsatz (nur mechanisch/Monitoring).
Jede Station hat einen definierten Standort (GPS + Indoor-Koordinaten) und Etage/Bereich.
Defekte oder entfernte Stationen werden binnen 48 h ersetzt/neu positioniert.
§ 36 IfSG, Hygieneverordnung
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Jeder Befallsfund wird digital mit Foto, Art, Anzahl, Station, Datum und Technician dokumentiert.
Ursachenanalyse (Root Cause) wird bei jedem Befall in Risikobereichen erstellt.
Trendanalyse über 12 Monate (Befall pro Station/Bereich) wird quartalsweise ausgewertet.
Wiederholungsbefall in derselben Station innerhalb 30 Tagen löst Eskalation aus.
Jahres-Report mit KPIs (Befallsquote, Reaktionszeit, Resolvierungsrate) liegt vor.
HACCP-Prinzip, KRINKO
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Bei Befall werden sofortige Korrekturmaßnahme (Immediate Action) und präventive Maßnahme definiert.
Maßnahmenplan mit Verantwortlichem, Frist und Wirksamkeitskontrolle liegt vor.
Wirksamkeitsprüfung (Verifizierung) jeder Maßnahme nach 14 Tagen dokumentiert.
Bauliche Mängel (Risse, Undichtigkeiten) werden an Instandhaltung gemeldet und nachverfolgt.
Bei akutem Befall in OP/Sterilgut erfolgt Sofort-Sperrung des Bereichs bis Freigabe.
BiozidV 2026, § 16 ChemG
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Eingesetzte Biozid-Produkte haben gültige BAuA-Zulassung (Registriernummer N-XXXXX).
Sicherheitsdatenblätter (SDB) aller Produkte liegen vor und sind ≤ 24 Monate alt.
Biozid-Einsatz in Patientennähe ist dokumentiert (Produkt, Menge, Bereich, Uhrzeit, Schutzbereich).
Patienten- und Personal-Schutz bei Biozid-Einsatz (Räumung, Nachlüften, Reinigung) gewährleistet.
Biozid-Freigabeprozess (Clearance) vor Einsatz in Risikobereichen etabliert.
Verbrauchsdokumentation mit Anomalie-Erkennung (Über-/Unterverbrauch) vorhanden.
§ 11 ChemG, TRGS 512
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Sachkundenachweis des DSP-Personals (Geprüfter Schädlingsbekämpfer/in) liegt vor.
Fortbildungsnachweis (≥ 16 h/2 Jahre) wird geführt.
Mitarbeiter des Krankenhauses (Hausdienst, Küche, Lager) sind zu Schädlingsfrüherkennung geschult.
Schulung zur Meldung von Schädlingsbeobachtungen (Meldeketten) etabliert.
Hygienebeauftragte kennen Biozid-Risiken und -Verzichtstrategien (Monitoring-first).
§ 36 IfSG, DSGVO
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Alle Protokolle sind revisionssicher (PDF + digitale Signatur + IP-Protokollierung).
Aufbewahrungsfrist der Protokolle beträgt mind. 5 Jahre (IfSG) bzw. 10 Jahre (HACCP-Bereiche Küche).
Audit-Zugang für externe Prüfer (Hygienekontrolle MD, TÜV, Zertifizierer) ist tokenbasiert geregelt.
DSGVO-konforme Verarbeitung (Einwilligung, Löschkonzept, Datenminimierung) dokumentiert.
Versionshistorie jeder Protokolländerung (vorher/nachher) mit User & Zeitstempel vorhanden.
Diese interaktive Checkliste dient der Selbstbewertung und Audit-Vorbereitung für Krankenhäuser, Kliniken und Pflegeeinrichtungen. Sie ersetzt keine individuelle Rechtsberatung. Die Ergebnisse werden lokal im Browser gespeichert und nicht an PestDeskPro übertragen. Für eine dauerhafte, revisionssiche Dokumentation empfehlen wir die Nutzung einer zertifizierten Schädlingsmanagement-Software.
PestDeskPro dokumentiert jeden Prüfpunkt automatisch — mit QR-Stationen, KI-Auswertung und Audit-Token für externe Prüfer.