Wie erkennt man Bettwanzen? Was sind die Erkennungszeichen, wie läuft die professionelle Bekämpfung ab – und wann muss der Kammerjäger kommen?
Reihen oder Gruppen von 3–5 Stichen, oft auf Schultern, Armen und Hals. Starker Juckreiz, meist nachts.
Kleine schwarze oder dunkelbraune Punkte auf Matratzen, Bettwäsche oder Bettrahmen – unverdautes Blut.
Helle, transparente Häute in Ritzen, Nähten und hinter Sockeln.
Bei starkem Befall ein charakteristischer Geruch, ähnlich wie überreife Himbeeren oder feuchte Handtücher.
Erwachsene Bettwanzen sind 4–6 mm groß, rötlich-braun und flach. Sichtbar in Ritzen, Rahmen und Nähten.
Bettwanzen gelten als nicht-krankheitsübertragend. Dennoch verursachen sie erheblichen psychischen Stress, Schlafstörungen und allergische Reaktionen. Eine schnelle Bekämpfung ist in jedem Fall ratsam.
Gründliche Überprüfung aller Verstecke: Matratze, Lattenrost, Bettrahmen, Steckdosen, Sockelleisten, hinter Wandverkleidungen.
Bettwäsche, Kleidung und textile Gegenstände bei min. 60°C waschen. Staubsaugen entlang aller Ritzen (Beutel sofort entsorgen).
Heißluftbehandlung (> 56°C im gesamten Raum) ist die effektivste Methode – tötet alle Entwicklungsstadien inklusive Eier.
PT18-zugelassene Insektizide in alle Verstecke einbringen. Mehrere Behandlungen nötig, da Eier nicht direkt abgetötet werden.
Wanzendetektoren und visuelle Kontrolle auf Schlupf aus Eiern. Ggf. zweite Behandlung.
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